The Manga Guide to Regression Analysis

Ein Comic für Erwachsene, bei dem was zu lernen ist, und das auch noch mit einer Überraschung am Ende aufwarten kann – was kann da schiefgehen?

Die Motivation der Heldin, Statistik zu lernen, ist ein Mann – so weit, so einfach. Aber das war es dann auch schon.

Das Verfolgen der ausführlichen Rechenwege (für meinen Geschmack teilweise schon zu detailliert, zB auf Seite 74) ist anstrengend. Für das Verständnis mag es ja helfen, aber niemand wird eine (ausreichende) Datenmenge von Hand durchrechnen oder auch nur aufschreiben wollen — dazu bieten die Autoren im Anhang dann ja auch Erklärungen, wie Excel diese Arbeit übernehmen kann.

Leider – nur Excel. Kein Libreoffice, kein R — nur für die eine Tabellenkalkulation. Während das vielleicht für Einsteiger eine praktikable Lösung sein mag, erschwert das dem ambitionierteren Anfänger sehr schnell den Fortschritt.
Ebenfalls etwas unglücklich finde ich den Kontrast vom „lockeren“ Comic zu den trockenen Textteilen danach – das braucht Konzentration, um die Gedanken beim Thema zu halten.

Auf der positiven Seite ist zu erwähnen, dass nicht viele Fehler zu finden sind.
Dabei ließe sich über die Stetigkeit des Klimas (S. 102) allerdings diskutieren, vor allem in den letzten Jahren, die von einem Wetterrekord nach dem nächsten geprägt sind 😉

Alles in allem – eine Einsteigerlektüre, die ihren Zweck erfüllt.

The Manga Guide to Regression Analysis
Shin Takahashi, Iroha Inoue, und Trend-Pro Co., Ltd
NoStarch Press
232 Seiten
Mai 2016
ISBN: 978-1-59327-728-4

EUR 17,-
rezensiert von Philipp Marek

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