The CS Detective

Eine Detektivgeschichte im Computerumfeld, ähnlich „Hackers„? Nein, weit gefehlt.

Diese Geschichte spielt nicht in der Neuzeit, und es gibt auch keine Computer oder anderen Rechenmaschinen; die Hilfsmittel der Guten wie der Bösen sind Armbrust, Kerker, und Zauberei.

Doch diese Zutaten reichen aus, um einige der grundlegenden Algorithmen der Informatik aufzuzeigen und zu erklären; von „exhaustive search“ (ja, ich habe kurz überlegt, diese Begriffe zu übersetzen, dann aber absichtlich davon abgesehen) über „binary search“ (im Deutschen auch gerne als „teile und herrsche“ übersetzt ;), zu „breadth-first“ und „depth-first“ und und und…

Es wird keinerlei Computersprache verwendet, dieses Buch ist also $LIEBLINGSSPRACHE-agnostisch, und eher für Anfänger gedacht – jedenfalls sollten erfahrene Entwickler all diese Verfahren schon kennen und richtig einsetzen können. Dazu verhilft dieses Buch jedenfalls!
Ebenfalls passend finde ich auch, dass der Autor sich nicht in die verschiedensten Bäume verliert (Red/Black, AVL, SPlay etc., um nur die bekanntesten zu nennen) – diese sollten einfach aus einer Bibliothek referenziert werden und nicht abermals neu (und falsch) implementiert werden. Das Verständnis genügt 😉
Auch Indizes werden erwähnt; leider finden Hashtabellen keinen Platz.

Ein nettes Buch für Anfänger.

The CS Detective
Jeremy Kubica
NoStarch Press
256 Seiten
August 2016
ISBN: 978-1-59327749-9
EUR 13,-
rezensiert von Philipp Marek

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